Kirchenmusiker

Johannes Stolte geht einer vielseitigen Beschäftigung als Chorleiter, Organist und Pädagoge nach. Er ist Regionalkantor in Berlin-Kreuzberg mit Zuständigkeit für die Kirchengemeinden Heilig Kreuz-Passion und Jesus Christus. Darüber hinaus wirkt er als Chorleitungsreferent bei der Rothenfelser Chorwoche, dem Internationalen Arbeitskreis für Musik und dem Landesmusikrat Brandenburg. Konzerte als Solist und Kammermusikpartner an Orgel, Cembalo und Klavier runden seine Tätigkeit ab.
Johannes Stolte lehrte als künstlerischer Mitarbeiter an der Universität der Künste in Berlin am Institut für Kirchenmusik und beim Staats- und Domchor. Choreinstudierungen und Assistenzen führten ihn u.a. zu Iván Fischer und den Berliner Philharmonikern, Hans-Christoph Rademann und der Gaechinger Cantorey. Von 2014-2019 leitete er die Cantorei der Reformationskirche Berlin-Moabit, mit der er eine große Bandbreite des kirchenmusikalischen Repertoires in traditionellen und innovativen Formaten zum Klingen bringen konnte.
Er nahm an Kursen unter Leitung von Simon Halsey, Gijs Leenaars, Frieder Bernius, Stefan Parkman, Florian Helgath und Jörg-Peter Weigle teil und dirigierte in diesem Rahmen u.a. den Rundfunkchor Berlin, den Kammerchor Stuttgart, das ChorWerk Ruhr und den NDR-Chor.
Johannes Stolte studierte Evangelische Kirchenmusik an der Universität der Künste in seiner Heimatstadt Berlin. Er erhielt Unterricht u.a. bei Kai-Uwe Jirka und Frank Markowitsch (Chorleitung), Harry Curtis (Orchesterleitung), Paolo Crivellaro, Andreas Sieling und Leo van Doeselaar (Orgelliteraturspiel). Zur prägenden Erfahrung wurde ein ERASMUS-Semester an der Eesti Muusika- ja Teatriakadeemia in Tallinn/Estland bei Tõnu Kaljuste (Chorleitung) und Andres Uibo (Orgelliteraturspiel). Von 2015 bis 2017 war er Stipendiat im „Forum Dirigieren“ des Deutschen Musikrates.