Kirchenmusiker

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Johannes Stolte (geb. Sandner, *1988) geht einer vielseitigen Beschäftigung als Chorleiter, Organist und Pädagoge nach. Er ist seit September 2019 Regionalkantor in Berlin-Kreuzberg (West) mit Zuständigkeit für die Kirchengemeinden Heilig Kreuz-Passion und Jesus Christus. Darüber hinaus ist er künstlerischer Leiter der Cantorei der Reformationskirche Berlin-Moabit und wirkt bei der Rothenfelser Chorwoche, dem Internationalen Arbeitskreis für Musik und dem Landesmusikrat Brandenburg als Chorleitungsreferent. Konzerte als Solist und Kammermusikpartner an Orgel, Cembalo und Klavier runden seine Tätigkeit ab.
Johannes Stolte war von 2016-2019 künstlerischer Mitarbeiter an der Universität der Künste in Berlin, wo er Chorleitungsunterricht gab und Leitungs- sowie Assistenzaufgaben beim Staats- und Domchor übernahm. Choreinstudierungen und Assistenzen führten ihn u.a. zu Iván Fischer und den Berliner Philharmonikern, Hans-Christoph Rademann und der Gaechinger Cantorey.
Er nahm an Kursen unter Leitung von Simon Halsey, Gijs Leenaars, Frieder Bernius, Stefan Parkman, Florian Helgath, Jörn Hinnerk Andresen und Jörg-Peter Weigle teil und dirigierte u.a. den Rundfunkchor Berlin, den Kammerchor Stuttgart, das ChorWerk Ruhr, den Staatsopernchor Dresden und den NDR-Chor.
Johannes Stolte studierte Evangelische Kirchenmusik an der Universität der Künste in seiner Heimatstadt Berlin. Er erhielt Unterricht u.a. bei Kai-Uwe Jirka und Frank Markowitsch (Chorleitung), Harry Curtis (Orchesterleitung), Paolo Crivellaro, Andreas Sieling und Leo van Doeselaar (Orgelliteraturspiel) und Wolfgang Seifen (Orgelimprovisation) und schloss sein Master-Studium im Jahr 2016 ab. Zur prägenden Erfahrung wurde daneben ein ERASMUS-Semester an der Eesti Muusika- ja Teatriakadeemia in Tallinn/Estland bei Tõnu Kaljuste (Chorleitung) und Andres Uibo (Orgelliteraturspiel). Von 2015 bis 2017 war er Stipendiat im Dirigentenforum des Deutschen Musikrates.